Tödlicher Stromschlag durch Laterne: Ermittlungen gegen Bürgermeister

Ein 18-Jähriger war in der Nacht auf Sonntag (31.8.) in Bunyola ums Leben gekommen

02.09.2014 | 09:42
Tödlicher Stromschlag durch Laterne: Ermittlungen gegen Bürgermeister
Tödlicher Stromschlag durch Laterne: Ermittlungen gegen Bürgermeister

Nach dem Tod eines 18-Jährigen durch einen Stromschlag an einer Straßenlaterne ermittelt die Guardia Civil auf Mallorca gegen den Bürgermeister von Bunyola, Jaume Isern, wegen fahrlässiger Tötung. Der Politiker der Volkspartei (PP) wurde am Montag (1.9.) als Beschuldigter vernommen, darüber hinaus wurde ein Elektriker der Gemeinde als Zeuge befragt.

Die Ermittlungen hatten ergeben, dass an der Elektro-Installation der Laterne Veränderungen vorgenommen worden waren, die auf eine fahrlässige Handhabung durch die Gemeinde schließen lassen. Es fehlte unter anderem eine Sicherung. Im Rathaus war eingeräumt worden, dass die Laterne seit langer Zeit in diesem Zustand sei, dass es aber auch keine Klagen von Anwohnern gegeben habe. Diese wiederum berichteten, dass es etwa beim Aufhängen von Plakaten bereits zu kleinen Stromschlägen gekommen sei.

Die am Montag (1.9.) vorgenommene Autopsie bestätigte unterdessen, dass das Opfer in der Nacht auf Sonntag einen Herzstillstand in Folge des Stromschlags erlittet hat. Der junge Mann aus Palma hatte sich kurz nach Mitternacht an die Laterne gelehnt, um zu urinieren. Die Leiche wies zudem eine Kopfverletzung auf, die sich das Opfer zugezogen hatte, als ihn ein Freund von der Laterne wegzog und dabei zu Boden riss.

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