"Palma Springs": Große Pläne für neues Einkaufszentrum

Das Projekt in Ses Fontanelles an der Playa de Palma wurde am Montag (13.10.) offiziell vorgestellt

13.10.2014 | 16:01
Der Name für das neue Einkaufszentrum steht: Palma Springs soll der Shoppingtempel hinter der Playa de Palma heissen
Der Name für das neue Einkaufszentrum steht: Palma Springs soll der Shoppingtempel hinter der Playa de Palma heissen

Das neue Einkaufs- und Vergnügungszentrum in Ses Fontanelles an der Playa de Palma wird "Palma Springs" heißen und soll 35 Themen-Restaurants beherbergen. Das haben die Betreiber bei der offiziellen Vorstellung des Projekts am Montag (13.10.) auf Mallorca angekündigt. Bei den Geschäften seien praktisch alle wichtigen Marken vertreten, darunter ein Einkaufszentrum von Alcampo. Allein die Kette Inditex (Zara, Pull&Bear) soll rund 8.000 Quadratmeter Fläche erhalten.

Doch auch neue, bisher noch nicht auf Mallorca vertretene Marken werden in dem Einkaufszentrum eröffnen, darunter das dänische Textilunternehmen Bestseller (u.a. Vero Moda, Jack&Jones, Only). Noch ist die Liste der Ladenmieter nicht komplett: Bei der Vorstellung am Montag waren auch Vertreter einer deutschen Bekleidungshauskette anwesend, die sich für eine Präsenz in Palma Springs interessieren. Geplant sind außerdem zwölf Cinesa-Kinosäle auf 6.200 Quadratmetern.

Die Stadtverwaltung von Palma de Mallorca hatte im August die Baugenehmigung für das Projekt  ausgestellt. Es sollen über 200 Ladenlokale und 3.700 Parkplätze entstehen. Die vermietbare Ladenfläche beläuft sich auf 75.000 Quadratmeter, die Investitionssumme auf knapp 225 Millionen Euro.

Wenn das Zentrum wie geplant im Herbst 2016 eröffnet, soll es das größte Einkaufszentrum Mallorcas sein. Der verantwortliche Konzern, die französisch-niederländische Gruppe Unibail-Rodamco, ist das größte börsennotierte Unternehmen im Bereich Gewerbe­immobilien in Europa, betreibt Dutzende Einkaufszentren und steht in Deutschland hinter Shopping-Kolossen wie dem Paunsdorf Center in Leipzig (112.900 Quadratmeter Ladenfläche), den Gropius Passagen in Berlin (93.600) oder den Pasing Arcaden in München (53.000).

Das Zentrum ist bereits seit mehreren Jahren geplant, hatte sich aber immer wieder verzögert. Umweltschützer protestierten wiederholt gegen das Projekt in dem Feuchtgebiet.

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