Britische Reiseveranstalter fordern harte Hand in Magaluf

Verärgerung auf dem World Travel Market in London

05.11.2014 | 10:48
Britische Reiseveranstalter fordern harte Hand in Magaluf
Britische Reiseveranstalter fordern harte Hand in Magaluf

Die Skandale um Sex-Videos und Alkohol-Exzesse in der britischen Urlauberhochburg Magaluf im Südwesten von Mallorca haben ein Nachspiel auf dem World Travel Market: Reiseveranstalter und Airlines forderten am Montag (3.11.) von den auf der Tourismusmesse in London vertretenen Mallorca-Politikern harte Hand in dem Urlaubsgebiet. Die Sanktionen müssten verschärft werden, damit Magaluf nicht mehr als Sinnbild für Alkohol, Sex und Drogen stehe.

"In Punta Ballena wurde nicht hart genug durchgegriffen", kritisierte auch Gabriel Escarrer, Chef des Hotelkonzerns Melá Hotels International. Angesichts von 25 Millionen Euro, die man in Magaluf investiere, könne man sich mehr Rückhalt von den öffentlichen Institutionen erwarten, so Escarrer.

Der spanische Industrie- und Tourismusminister José Manuel Soria bestätigte die Verärgerung der Reiseveranstalter, man sei sich aber auch darin einig, dass die Skandalbilder nicht repräsentativ für Magaluf seien.

In dem Tourismusgebiet hatte im Frühjahr ein Sex-Video für Aufregung gezeigt, dass einen Massen-Blowjob in einer Kneipe zeigte. Später brach dann auch ein Korruptionsskandal aus, in dem die Ortspolizei verwickelt ist.

auf Twitter teilen
auf Facebook teilen

Lokales

Gewalt gegen Partnerin: Polizei nimmt 55-jährigen Deutschen fest

Gewalt gegen Partnerin: Polizei nimmt 55-jährigen Deutschen fest

Die Frau wurde mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert

Ecotasa statt Marketing: Tourismusagentur wird umgebaut

Ecotasa statt Marketing: Tourismusagentur wird umgebaut

Die Abteilung des balearischen Tourismusministeriums soll künftig statt Marketing die Projekte der...

4,2 Millionen Euro für ein Eisenbahn-Museum auf Mallorca

4,2 Millionen Euro für ein Eisenbahn-Museum auf Mallorca

Im Zuge des Projekts in Son Carrió wird auch geprüft, dass auf einem Abschnitt wieder historische...

Mord in Porto Cristo: Schuldspruch für 53-Jährigen

Mord in Porto Cristo: Schuldspruch für 53-Jährigen

Der Mann soll den Geliebten seiner Frau in einer Bar mit zwei Revolverschüssen getötet haben

Madrid kündigt Zwangsmaßnahmen gegen Katalonien an

Madrid kündigt Zwangsmaßnahmen gegen Katalonien an

Landes-Premier Carles Puigdemont hatte ein weiteres Ultimatum der Zentralregierung mit einer...

Empfohlene Links: Inselradio 95,8 | Mallorca mal 365 |