Tödlicher Unfall mit Baby: Fahrer stellt sich der Polizei

Das Kleinkind soll vom Außenspiegel eines Lieferwagens erfasst worden sein

03.11.2014 | 10:49
Bürgermeister Toni Salas vor dem Rathaus.
Bürgermeister Toni Salas vor dem Rathaus.

Nach einem tragischen Unfall in Costitx im Inselinneren von Mallorca, bei dem ein rund drei Monate altes Baby ums Leben gekommen ist, hat sich mutmaßliche Verursacher des Unfalls der Polizei gestellt. Der Mann wurde am Mittwoch (29.10.) bei der Guardia Civil in Inca vorstellig.

Der Unfall hatte sich am Dienstag (28.10.) ereignet, als der Vater das Kleinkind auf dem Arm trug. Ein vorbeifahrender Kleintransporter erfasste laut mallorquinischen Medienberichten das Baby am Kopf. Der Vater, der selbst Kinderarzt ist, brachte das Kleinkind ins Landeskrankenhaus Son Espases nach Palma, wo es auf der Intensivstation eingeliefert wurde. Auch mit einer Notoperation konnte das Baby nicht mehr gerettet werden, es erlag in der Nacht auf Mittwoch seinen Verletzungen.

Der Fahrer des Lieferwagens gab an, dass er wohl den Unfall verursacht habe, jedoch beim Vorbeifahren nichts bemerkt habe. Von dem tragischen Unglück habe er erst aus den Medien erfahren. Der 42-Jährige wurde nach seiner Vernehmung vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt, ermittelt wird gegen ihn nun wegen fahrlässiger Tötung.

Bürgermeister Antoni Salas rief unterdessen eine dreitägige Trauer in der Gemeinde aus.

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