Pepsi Cola geht gegen Insel-Brause Pep Cola vor

Der Getränkehersteller von der Insel will die rechtliche Auseinandersetzung nicht scheuen - aber erst einmal einen Alternativnamen verwenden

26.11.2014 | 11:26
So sehen sie aus, die Pep-Flaschen
So sehen sie aus, die Pep-Flaschen

Der Getränkekonzern Pepsi-Cola will der Lemon Factory auf Mallorca verbieten, den Namen Pep für ihre Produkte zu verwenden. Das teilte die neue Insel-Firma am Mittwoch (26.11.) mit. Ihr sei ein 145 Seiten starkes Schreiben der Rechtsabteilung des US-Unternehmens zugegangen. Das spanische Patentamt OEPM habe sich der Sichtweise von Pepsi angeschlossen und den Insulanern verboten, die Bezeichnungen Pep Cola, Pep Lemon oder Pep Toni und Pep Orange zu verwenden.

Pep sei ein typisch balearischer Name, so Carme Verdaguer von der Lemon Factory gegenüber der MZ. Diesen Namen könne ein Großkonzern nicht für sich in Anspruch nehmen. Man verwende ihn, um die Kunden auf Mallorca direkt anzusprechen. Außerdem wolle man gar nicht mit einem Riesen-Konzern wie Pepsi-Cola konkurrieren.

Einer rechtlichen Auseinandersetzung werde man nicht aus dem Weg gehen, so Carme Verdaguer. Zunächst komme aber – humoristisch veranlagt, wie man sei – statt Pep die verlängerte Form Josep zum Einsatz. Man hätte nicht vermutet, dass das spanische Gesetz Großkonzerne stärker schütze als kleine Firmen.

Pep Lemon wird seit dem Frühling dieses Jahres in überschaubarer Stückzahl in einer Anlage in Petra abgefüllt und vor allem in angesagten Bars verkauft. Ein Geschmackstest für Pep Cola wurde erst vor drei Wochen veranstaltet.

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