Kopfstand gefällig? Zahlreiche Probleme auf dem Grünen Korridor

Verkehrt aufgestellte Schilder, absterbende Bäume, Flöhe: Auf der gerade erst eingeweihten Rad- und Wanderstrecke zwischen Manacor und Artà gibt es allerhand Grund zum Ärger

01.12.2014 | 10:14
Infotafel steht Kopf – Interessierte auch: Falsch aufgestelltes Schild an der Vía Verde
Infotafel steht Kopf – Interessierte auch: Falsch aufgestelltes Schild an der Vía Verde

Der gerade erst offiziell eröffnete Wander- und Fahrradweg zwischen Manacor und Artà im Nordosten von Mallorca bereitet zahlreiche Probleme. Am Rande der Via Verde sterben viele der neu gepflanzten Bäume ab. Zudem ist ein Abschnitt des Weges von einer Flohplage betroffen: Die Tierchen beißen nicht wenige Spaziergänger in die Waden.

Auch der verlassene Bahnhof von Son Servera gibt Grund zur Klage, hier wüteten vor einigen Monate Jugendliche und zerstörten Türen sowie Mobiliar – weder die Eisenbahngesellschaft noch die zuständigen Ministerien für Transport und Umweltschutz sind seitdem tätig geworden. Der Abschnitt vom Kreisverkehr bei der Ausgrabungsstätte Ses Païsses bis zum Friedhof hat sich wegen der Nähe zu Artà in eine beliebte Strecke für die Hundebesitzer des Ortes entwickelt – die die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nicht immer wegräumen.

Besonders kurios ist der Fall einer der Tafeln, die den Besuchern eigentlich Informationen zu dem Korridor liefern sollte: Das Schild steht auf dem Kopf, was viele interessierte Spaziergänger zu spaßigen Verrenkungen veranlasst.

Ursprünglich sollte auf der Strecke eine der alten Zugstrecken auf Mallorca wieder in Betrieb genommen werden – doch nachdem die Volkspartei (PP) das Projekt der geplanten Bahnstrecke zwischen Artà und Manacor im Jahr 2011 wegen Geldmangels auf Eis gelegt hatte, wurde stattdessen für 5,5 Millionen Euro der grüne Korridor angelegt.

Er führt auf einer Strecke von 28,6 Kilometern von Manacor über Sant Llorenç und Son Servera bis nach Artà. Angelegt wurden auch neun Pausen- und Erholungsbereiche mit Tischen, Bänken, Fahrradständern und Gartenanlagen. Desweiteren wurden nach Angaben der Landesregierung 24.000 Quadratmeter Fläche mit 6.000 einheimischen Baumsetzlingen bepflanzt.

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