Deutsches Paar verbrennt auf Yacht: Hinweise auf Kurzschluss

Das Motorboot war am Sonntagmorgen (3.5.) im Hafen von Arenal in Flammen aufgegangen

04.05.2015 | 19:35
Das ausgebrannte Motorboot des deutschen Paares umgeben von Löschschaum.

Der Brand auf einer Yacht im Hafen von Arenal am Sonntagmorgen (3.5.), bei dem ein deutsches Paar verbrannt ist, wurde vermutlich von einem Kurzschluss ausgelöst. Davon gehen die Ermittler aus. Am Heck des zwölf Meter langen Schiffes, wo sich die Motoren und der Tank befinden, war gegen 6.15 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Innerhalb kürzester Zeit stand das Motorboot komplett in Flammen.

Die Feuerwehr, die von einem Wachmann alarmiert wurde, konnte den Brand zwar schnell löschen, doch für die Besitzer des Bootes kam jede Hilfe zu spät. Den verkohlten Leichnam der 73-jährigen Frau entdeckten die Einsatzkräfte im Mittelteil des Bootes, sie hatte offenbar noch versucht, zu entkommen. Die Überreste des 86-jährigen Mannes wurden hingegen in der Kabine gefunden, er hatte vermutlich geschlafen, als das Feuer ausbrach. Dem derzeitigen Ermittlungsstand zufolge dürften beide an einer Rauchvergiftung gestorben sein, eine Obduktion soll jedoch die genauen Todesumstände klären.

Nach Auskunft des Club Nautico von S'Arenal nutzte das Paar seit rund zehn Jahren einen Anlegeplatz in dem Hafen. Zeitweise sollen die Deutschen im Winter sogar auf dem Boot gewohnt haben, während sie im Sommer auf dem Meer unterwegs waren. /sts

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