Konservative wollen unvorsichtige Wanderer zur Kasse bitten

Ausflügler sollen laut dem Vorschlag Rettungseinsätze bezahlen, wenn sie trotz vorheriger Warnungen in Not geraten

13.05.2015 | 12:12
Eine solche Rettungsaktion könnte in Zukunft teurer werden.

Unvorsichtige Wanderer oder Ausflügler, die trotz Wetterwarnungen oder aufgrund ungenügender Ausrüstung auf Mallorca in Not geraten und gerettet werden müssen, könnten in Zukunft die Kosten für den Rettungseinsatz selbst zahlen müssen. Das sieht ein Vorschlag im Wahlprogramm der konservativen Volkspartei (PP) vor.

Wer in Zukunft bei Gewitter oder in Badelatschen aus dem Torrent de Pareis geholt werden muss oder mit dem Kanu bei Warnstufe Gelb oder Rot (Wellen ab vier Metern Höhe) vor der Insel paddelt, kann demnach nicht mehr auf Nachsicht hoffen.

Bislang waren Ausflügler nicht an den Kosten der Einsätze beteiligt worden, die im Falle einer Hubschrauberrettung bis zu 3.000 Euro in der Stunde kosten können. Sollte die Ankündigung umgesetzt werden, werden es die Einsatzleiter sein, die auf einem Formular mögliche Fahrlässigkeit von Seiten des Wanderers oder Ausflüglers vermerken. /jk

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