Fregatte Hamburg nimmt im Auftrag der Nato Kurs auf Palma

Auf Mallorca werden sich dem neuen Flaggschiff des Ständigen Maritimen Einsatzverbands weitere Schiffe aus anderen Ländern anschließen - Auch Besichtigungen sind möglich

09.07.2015 | 12:51
Die Fregatte Hamburg ist nun NATO-Flagschiff.

Hoher Besuch im Hafen von Palma de Mallorca: Am kommenden Mittwoch (15.7.) wird die Fregatte Hamburg, die seit Kurzem im Auftrag der Nato als Flaggschiff des Ständigen Maritimen Einsatzverbands 2 (SNMG 2) unterwegs ist, am Dique del Oeste einlaufen. In Palma werden sich dem deutschen Flaggschiff weitere Schiffe anderer Nationen, darunter auch die spanische Fregatte Santa María, anschließen. Zudem werden bei dem Stopp auf der Insel letzte Vorbereitungen für die Teilnahme an mehreren anspruchsvollen internationalen Manövern getroffen.

Am 8. Juli hatte die Fregatte Hamburg ihren Heimathafen Wilhelmshaven verlassen, Palma de Mallorca ist der erste ausländische Hafen, den die rund 200 Frauen und Männer umfassende Besatzung unter dem Kommando von Flottillenadmiral Jörg Klein ansteuert. Vor dem ersten gemeinsamen Auslaufen des Nato-Verbandes am 20. Juli erwartet die Besatzungen ein einerseits abwechslungsreiches, aber andererseits auch arbeitsintensives Hafenprogramm. Denn es gilt, sagte Flottillenadmiral Klein bereits in Kiel, "gegenseitiges Verständnis der Besatzungen untereinander aufzubauen" und "exzellente Kriegsschiffe von verschiedenen Nationen zu einem Team zu formen".

Am 18. Juli und 19. Juli ab 17 Uhr werden alle Einheiten der SNMG 2 für etwa drei Stunden ein sogenanntes „Open Ship", also eine Art Tag der offenen Tür an Bord, anbieten. Daneben werden die beiden spanischen Einheiten Santa María und Cantabria zusätzlich am 19. Juli ab 10 Uhr für rund drei Stunden besichtigt werden.

Ab August wird die Fregatte Hamburg mit dem Nato-Verband in den Mittelmeerraum verlegt und dort an der "Operation Active Endeavour" zur Entdeckung und Abschreckung terroristischer Aktivitäten im Mittelmeerraum teilnehmen. Ende Dezember, nach fünf Monaten in See, soll das Schiff dann wieder nach Wilhelmshaven zurückkehren. /sts

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