Strandsperrung: Palma investiert in neue Pumpstation

Durch die Investitionen sollen Verunreinigungen des Meerwassers nach starken Regenfällen künftig verhindert werden

05.09.2015 | 10:48
Fotogalerie: die gesperrten Strandabschnitte

Nach der Sperrung von drei Strandabschnitten in Palma de Mallorca haben die Stadtwerke Emaya Investitionen in Höhe von 9,4 Millionen Euro angekündigt, um künftig Verunreinigungen des Meeres durch Abwässer zu verhindern. Der Verwaltungsrat genehmigte den Bau einer neuen Pumpstation und einer Leitung zur Kläranlage bei Coll d'en Rabassa im Hinterland der Playa de Palma. Die Bauarbeiten sollen nach der Ausschreibung innerhalb von zwölf Monaten abgeschlossen werden.

In Folge der starken Regenfälle und der Überlastung des Leitungssystems waren laut Emaya "verunreinigte Substanzen" ins Meer gespült worden. Weiterhin gesperrt waren am Samstag die Abschnitte im Bereich der Balnearios 5, 13 und 14 sowie auch der Strand in Cala Major. In Ciutat Jardí dagegen wurde wurde der Strand inzwischen wieder zum Baden freigegeben.

Die derzeitigen Probleme sind auf die begrenzte Kapazität einer Pumpstation auf Höhe der Ausfahrt elf der Flughafen-Autobahn zurückzuführen, wie es heißt. Von dort fließen die Abwässer zur Kläranlage von Coll d'en Rabassa. Regnet es zu heftig, kann die Station die Wassermengen nicht mehr fassen. Hinzu kommen nach Angaben von Emaya Störungen, die in Folge des Alters der Anlage immer häufiger aufträten.

Die Modernisierung des Systems ist bereits seit mehreren Jahren geplant, die jetzt beschlossenen Investitionen sind Teil eines im Jahr 2009 auf den Weg gebrachten Sanierungsplans, der die gesamte Playa de Palma umfasst. /ff

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