Suche nach vermisstem Deutschen dauert an

Die Meldung, er sei tot im Meer gefunden worden, entpuppte sich als Falschmeldung

06.10.2015 | 14:40

Nach einem 81-jährigen Deutschen, der am Sonntag (4.10.) am Strand von Muro im Norden verschwand, wird entgegen anderslautender Meldungen weiter gesucht. Zunächst hatte es geheißen, der Mann sei am Montag vor Alcanada von der Besatzung der zwischen Alcúdia und Ciutadella auf Menorca verkehrenden Fähre "Martínez Soler" tot im Meer treibend gefunden worden. Das aber war eine Falschmeldung, die auch von unserer Online-Ausgabe verbreitet wurde. Quelle war ein Bericht in der spanischen Tageszeitung "Última Hora".

Wie der Notrufdienst 112 gegen Mittag mitteilte, dauert die Suche nach dem Vermissten an. An ihr seien auch Suchhunde der Feuerwehr und des Zivilschutzes der Tramuntana-Gemeinde Escorca beteiligt.

Der laut seinen Verwandten herzkranke Mann war vom Hotel Playa Esperanza in Playa de Muro, wo er jedes Jahr urlaubte, zum Strand gegangen und nicht mehr zurückgekommen. Daraufhin informierte seine Frau die Polizei. Die Ermittler fanden am Strand nur seine Schuhe. Bei der Suche nach ihm wurden in der Umgebung Plakate aufgehängt.

Immer wieder kommt es auf Mallorca zu tödlichen Badeunfällen. Meist trifft es ältere Menschen. Zuletzt ertrank am 22. September ein 70-jähriger Österreicher vor der Playa de Palmira in Peguera im Inselwesten, Anfang September war ein 60-Jähriger vor dem Strand von Sa Coma im Inselosten gestorben. /it/ck

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