Ex-Militär auf Mallorca setzt Bush und Prinz Charles als Erben ein

Das kuriose Testament des in Alcúdia verstorbenen Mannes verwirrt die Nachkommen und die Gerichte

23.12.2015 | 11:52
Prinz Charles und George Bush.

Ein kurioses Testament auf Mallorca verwirrt derzeit die Erben und die Öffentlichkeit. Ein im vergangenen Jahr in Alcúdia hingeschiedener Ex-Militär vermachte seine Besitztümer auf der Insel nicht seinen direkten Nachkommen, sondern international bekannten Personen und Institutionen des öffentlichen Lebens.

Darunter finden sich der ehemalige US-Präsident George Bush, die rechtsextreme deutsche Nationalzeitung, die katholische Unterorganisation der republikanischen Partei der USA, der britische Kronprinz Charles, die russisch-orthodoxe Kirche, ein bekannter spanischer Artilleriegeneral und der Psychiater des Verstorbenen.

Die Nachkommen des Ex-Militärs haben das Testament vor Gericht mit dem Argument angefochten, der Erblasser sei geistig nicht in der Lage gewesen, dieses zu verfassen. Nachdem zunächst unklar war, welches Gericht zuständig ist, soll nun das Amtsgericht Inca mit dem Fall beschäftigen.

Unklar ist derzeit, welche Besitztümer der verstorbene Militär hinterlassen hat und was Bush, Charles oder die Republikanische Partei zu dem Testament sagen. /it

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