"In dieser Hochsaison bleibt kein Zimmer auf Mallorca frei"

Tourismusmesse Fitur in Madrid: Auf was sich die Branche 2016 einstellt

25.01.2016 | 09:44
Alle waren da: Balearen-Stand auf der Fitur.

"In dieser Hochsaison bleibt kein Zimmer auf Mallorca frei." So hat Juan José Hidalgo vom Tourismuskonzern Globalia am Mittwoch (20.1.) auf der Tourismusmesse Fitur in Madrid die Aussichten für den Sommer zusammengefasst. Mehr Urlauber, mehr Einnahmen, neue Rekorde - die Vertreter der Tourismuskonzerne bescheinigten Mallorca beste Aussichten für diesen Sommer.

"Trotz der Touristensteuer wird es eine hervorragende Saison werden", so Gabriel Escarrer, Vizepräsident des Konzerns Meliá Hotels. Es wurde allerdings auch Kritik an den Steuerplänen laut. So wiederholte etwa Spanien-Premier Mariano Rajoy (Volkspartei, PP) seine skeptischen Worte gegenüber der von der balearischen Linksregierung geplanten Abgabe. 

Dem widersprachen die Insel-Politiker. Man erwarte drei Prozent mehr Urlauber, so Ministerpräsidentin Francina Armengol am Mittwoch (20.1.) auf dem Balearen-Stand – und verknüpfte mit der Prognose die Hoffnung, dass sich dies in weniger Arbeitslosigkeit und mehr Wohlstand aller Bürger niederschlage. Tourismusminister Biel Barceló räumte offen ein, dass das Wachstum weiterhin mit der sich verschlechternden Sicherheitslage im östlichen Mittelmeer zu tun hat.

Tui-Deutschland Chef Sebastian Ebel sprach im Vorfeld der Messe von einem „zweistelligen Wachstum" bei den Sommerbuchungen. Aber auch im Winter läuft es besser: Die Zahlen zögen im fünften Jahr in Folge an, heißt es bei Alltours. Der Reiseveranstalter öffnet deswegen zehn seiner Allsun-Hotels bereits Ende Januar und Anfang Februar, und nicht erst zur Osterwoche. /ff

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