Bankräuber von Consell muss dreieinhalb Jahre ins Gefängnis

Der Mann war bei seinem Beutezug im Januar nicht maskiert und offenbar angetrunken

10.02.2016 | 09:44
Diese Attrappe benutzte der Täter.
Diese Attrappe benutzte der Täter.

Ein Gericht in Palma de Mallorca hat am Dienstag (10.2.) einen Mann, der die Bank in Consell in der Inselmitte von Mallorca überfallen hatte, zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte am 22. Januar mit einer Pistolenattrappe und einem Messer die Filiale überfallen und 16.500 Euro erbeutet hatte.

Der Mann, der nicht vorbestraft ist, hatte die Tat vor Gericht gestanden. Er sitzt seit dem 25. Januar in Untersuchungshaft, nachdem er kurz nach der Tat festgenommen worden war. 

Der Täter hatte die Bankfiliale in der Hauptstraße des Ortes kurz vor der Schließung heimgesucht, als keine weiteren Kunden anwesend waren. Mit vorgehaltener Waffe rief er: "Das ist ein Überfall!" Dabei war er allerdings nicht maskiert, so dass ihn die Angestellten als Anwohner des Dorfes identifizieren konnten. Zudem hatten sie den Eindruck, dass er angetrunken war. 

Mit 16.500 Euro ergriff der Mann die Flucht. Bereits rund eine Stunde später konnte ihn die Guardia Civil in der Nähe der Bankfiliale festnehmen. Geld und Tatwaffe wurden in seiner Wohnung gefunden.  /ff

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