Fahrrad statt Harley: Wer schaut hier bei Gericht vorbei?

Der Deutsche muss sich nach seiner Freilassung aus der Untersuchungshaft regelmäßig bei Gericht melden

16.02.2016 | 14:36
Diese Rampe führt zum Hintereingang des Gerichtsgebäudes.

Drahtesel statt schwere Maschine: Der ehemalige Hannoveraner Hells Angel-Boss Frank Hanebuth muss regelmäßig bei Gericht in Palma de Mallorca vorbeischauen, um die Kautionsauflagen zu erfüllen. So wird der Rocker regelmäßig vom Gerichtsreporter der MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca" gesichtet, wie er die Rampe zum Hinterhof des Gerichtsgebäudes an der Avenida Alemanya hinunter- und hinauffährt - allerdings nicht auf einer Harley Davidson, sondern einem Fahrrad. Während seiner Zeit in Untersuchungshaft war ihm der Führerschein entzogen worden.

Hanebuth war im Juli 2013 bei einer großen Razzia auf Mallorca festgenommen worden. Zwei Jahre später kam er gegen 60.000 Euro auf Kaution frei und zog sehr bald wieder zurück auf die Insel.

Der spanische Ermittlungsrichter Eloy Velasco hält die Hells Angels für eine kriminelle Vereinigung mit Hanebuth an der Spitze. Im Interview mit der Mallorca Zeitung bestritt der Rocker im Dezember 2015 die Anschuldigungen spanischer Ermittler und forderte eine schnelle Entscheidung in den Ermittlungsverfahren.  /ff

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