Tourismusminister: "Schon jetzt herzlichen Dank!"

Biel Barceló über die Reize der Balearen auch jenseits von Sonne und Strand und die neue Abgabe, um die Schönheit der Inseln für zukünftige Generationen zu erhalten

09.03.2016 | 11:01
Biel Barceló.
Biel Barceló.

Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera – schon allein die Namen der Inseln rufen bei vielen sofort die Assoziation von Strand, Sonne und Meer hervor. Für diese Vorzüge haben gerade die Besucher aus Deutschland die Balearen in den vergangenen Jahrzehnten schätzen und lieben gelernt. In diesem Jahr möchten wir auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB)alternative Möglichkeiten zur Urlaubsgestaltung auf den Inseln vorstellen. Es gibt viel zu entdecken und auszuprobieren, gerade in den ruhigeren Monaten jenseits der Hauptsaison im Juli und August. Dazu möchten wir Sie an dieser Stelle herzlich einladen.

Da wäre zum einen ein breites Angebot an Fahrradwegen und -touren – von gemütlichen Strecken für Hobby-Radler bis hin zu anspruchsvollen Gebirgsrouten für Profis –, auf denen Sie im Frühling die aufblühende Natur aus nächster Nähe erleben können. Schwingen Sie sich doch auf einen der Simulatoren an unserem Messestand: Dort können Sie aus einer Vielfalt von Strecken auswählen und sich so einen ersten Eindruck verschaffen. Den Duft der ­blühenden Mandel- und Orangenblüten allerdings können wir nicht simulieren: Den bekommen Sie nur vor Ort.

Immer beliebter wird, gerade unter unseren naturverbundenen deutschen Besuchern, das wachsende Netz an gut ausgeschilderten Wanderwegen, auf denen sich Ihnen im Frühjahr bei milden Temperaturen und strahlendem Sonnenschein von den Berggipfeln Mallorcas aus unvergleichliche Panoramablicke über die ganze Insel bieten. Auf Menorca führt der sogenannte Cami de Cavalls, der „Pferdeweg", einmal rund um die weitgehend unberührte Küste der grünen Insel herum. Auf dem Weg treffen Sie hier auf die prachtvollen ­schwarzen Pferde, die es so nur auf der nördlichsten der Balearen-Inseln gibt, und grasende Kühe, die die Milch für den typischen, quaderförmigen Käse Menorcas geben.

Auch am Strand selbst geht es in der Nebensaison viel ruhiger und entspannter zu: Das komplexe Ökosystem der geschützten Dünen- und Küsten­gebiete von Ibiza und Formentera, an denen sich im Frühling und Herbst Strand­vögel, seltene Pflanzen und Meeresbewohner entdecken lassen, ist gerade für kleine Naturforscher spannend – weshalb wir uns in diesem Jahr an den Publikumstagen der ITB mit spielerisch verpackten Aktivitäten an unsere jüngsten Besucher wenden, die so die Besonderheiten unserer Strände jenseits von Ballspielen und Sandburgen kennenlernen können.

Im Herbst steht, besonders auf Mallorca, in vielen Gemeinden im Inneren der Insel der Wein im Mittelpunkt. Besuchen Sie doch einmal eines der Weinfeste in den authentischen Dörfern mit ihren Natursteinhäusern, und lassen Sie sich die örtlichen Köstlichkeiten und natürlich die hervorragenden Weine schmecken, von denen wir Ihnen einige nach Berlin mitgebracht haben. Viele der Bodegas bieten auch unter dem Jahr Führungen und Degustationen an, und eine gute Flasche Wein erfreut als Mitbringsel nicht nur Familie und Freunde, sondern weckt beim Entkorken im heimischen Wohnzimmer sofort die Erinnerungen an entspannte Urlaubstage auf­ der Insel.

Um die Natur und auch die Landwirtschaft, die die Landschaft der Inseln geprägt und geformt hat – denken Sie nur an die terrassierten Olivenplantagen an der Nordküste Mallorcas oder die grünen Weiden Menorcas –, schützen und erhalten zu können, bitten wir unsere Besucher (ausgenommen Jugendliche unter 16 Jahren) ab diesem Jahr um einen kleinen Beitrag. Die Steuer für nachhaltigen Tourismus hat genau dieses Ziel: den Tourismus auf den Inseln nachhaltig gestalten. Damit nicht nur Sie und wir, sondern auch unser aller Kinder und Enkelkinder sich noch an den kleinen Paradiesen erfreuen können, die die Inseln an vielen Stellen noch sind.

Dank Ihrer Beiträge können wir Projekte angehen, die eben das ermöglichen: Natur- und Küstenschutz, Wiederaufforstung, Investitionen in erneuerbare Energien oder die Instandsetzung und Bewahrung historischer Bauten. Damit Sie sich persönlich davon überzeugen können, in welche konkreten Projekte Ihre Beiträge einfließen, erarbeiten wir derzeit eine Internetseite, auf der wir ­detaillierte Auskunft darüber geben werden.

Wir möchten Ihnen schon jetzt ganz herzlich danken, dass Sie uns bei der Bewahrung von Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera helfen, und freuen uns bereits, Sie bald auf den Inseln begrüßen zu dürfen.

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