Kellner flambiert Touristen an der Playa

Grobe Fahrlässigkeit: Zwei Deutsche erhalten nach Cocktail-Unfall je 6.000 Euro Schmerzensgeld

17.03.2016 | 12:29

Ein Kellner auf Mallorca muss 12.000 Euro Schmerzensgeld zahlen, weil er zwei deutsche Touristen beim Flambieren von Drinks verletzte. Dies entschied eine Richterin im Amtsgericht Palma, wie die MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca" am Donnerstag (17.3.) berichtet.

Der Vorfall ereignete sich in einer heißen Sommernacht am 30. August 2011. Der 42-jährige Barmann eines Lokals am Carrer Cartago füllte an dem Abend drei Gläser mit hochprozentigem Absinth, stellte sie auf die Bar und steckte sie wie üblich mit einem Feuerzeug in Brand. Für grobe Fahrlässigkeit hielt die Richterin, dass der Barkeeper anschließend noch einen Schuss aus der Flasche über die Gläser goss.

Der Feuerschwall erfasste zwei an der Bar stehende deutsche Touristen und fügte ihnen Verbrennungen zweiten Grades im Gesicht, am Hals und an den Armen zu. Die Verletzungen mussten medizinisch und teilweise chirurgisch behandelt werden. Der Kellner gestand die Fahrlässigkeit und akzeptierte, je 6.000 Euro Entschädigung an die Opfer seines unvorsichtigen Flambierens zu zahlen. /tg

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