Autobahntragödie: Hinweise auf Drogenkonsum und überhöhte Geschwindigkeit

Bei dem schweren Unfall kamen am Samstag (16.4.) drei Personen ums Leben

29.04.2016 | 09:36
Wrack neben der Autobahn.

Überhöhte Geschwindigkeit war vermutlich die Hauptursache für den tragischen Verkehrsunfall auf Mallorca am Samstagabend (16.4.), bei dem drei Personen ums Leben kamen. Nach einer ersten Untersuchung des Unfallorts und der dortigen Spuren gehen die Ermittler davon aus, dass die 20-jährige Fahrerin des BMW Cabriolet, das auf der Autobahn Palma-Andratx mit einem Motorrad kollidierte, deutlich schneller unterwegs war als erlaubt.

Die Schwerverletzte wurde außerdem positiv auf mehrere Drogen getestet. Die Proben weisen auf den Konsum von Kokain, Marihuana sowie Beruhigungsmitteln und Opiaten hin, wie die MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca" am Mittwoch (20.4.) berichtet.

Zu dem Unglück war es gegen 17.30 Uhr auf Höhe von Puerto Portals gekommen. Das Cabriolet, in dem vier junge Leute im Alter zwischen 20 und 24 Jahren saßen, kam von der Fahrbahn ab, stürzte einen Abhang hinunter, kollidierte mit zwei Kiefern und überschlug sich.

Die 20-jährige Fahrerin, die mit schweren Verletzungen ins Landeskrankenhaus Son Espases in Palma eingeliefert wurde, ist weiterhin in kritischem Zustand. Ärztlich behandelt wird außerdem ein 23-jähriger Insasse des Fahrzeugs in einer weiteren Klinik in Palma. Für zwei weitere Insassen sowie den Motorradfahrer kam jede Hilfe zu spät.

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