Magaluf und Palmanova erwarten 17 Prozent mehr Urlauber

Vor allem Briten stürmen die Touristenorte im Südwesten

25.05.2016 | 09:01

Die Hoteliers von Palmanova-Magaluf erwarten für die beginnende Sommersaison einen Besucherzuwachs von 17 Prozent. Die Branche geht davon aus, dass in den heißesten Monaten des Jahres 420.000 Touristen in die Küstenorte strömen, 60.300 mehr als im Sommer 2015. Mehr als die Häfte von ihnen sind Briten, deren Anteil dieses Jahr um 19 Prozent zunehme. Diese Zahlen präsentierte der Vertreter des örtlichen Branchenverbands, Sebastià Darder, am Dienstag (24.5.) auf einer Pressekonferenz.

Darder erkärte, dass der Familienurlaub mit 38 Prozent den größten Anteil der Besucher ausmache. Allerdings wachse der Sektor der Jugendlichen dieses Jahr um 10 Prozent. Aber wer deswegen einen größeren Anteil an Hooligans und Sauftouristen erwarte, möge beruhigt sein. Die Anzahl der auf dieses Publikum spezialisierten Beach Clubs würde im Vergleich zu den Vorjahren sinken.

Die Guardia Civil informierte während derselben Pressekonferenz, dass die Zahl der Delikte in den vergangenen Jahren abgenommen habe. Auch die bisherigen Daten aus der beginnenden Saison weisen auf ein ruhigeres Jahr hin. Gleichzeitig habe man die Zahl der Ordnungshüter aufgestockt.

Das Urlaubsgebiet Palmanova-Magaluf verfügt über 86 Hotels, die insgesamt 29.000 Betten anbieten. Briten sind die Hauptkunden. Vor allem das Gebiet Magaluf hatte in den vergangenen Jahren mit einem angeschlagenen Image zu kämpfen, nachdem Videos von Sauf- und Sextourismus in den sozialen Netzwerken zirkulierten und von den großen Medien aufgenommen wurden. /tg

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