EU will sich bei Ferienvermietung einmischen

Auf Mallorca ist die Ferienvermietung wie in vielen europäischen Städten nicht geregelt. Die EU könnte vielleicht bald eingreifen

05.06.2016 | 17:02
Die Homepage von Airbnb.
Die Homepage von Airbnb.

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  • Airbnb ist eine Vermittlungsplattform, die Wohnungsbesitzer mit potenziellen Miet-Interessenten zusammenbringt. Mallorca ist laut Airbnb spanienweit das wichtigste Zielgebiet bei der Vermittlung von Ferienwohnungen. Im vergangenen Jahr wurden auf Mallorca insgesamt 13.000 Wohnungen und Häuser zum Homesharing angeboten.

In Sachen Ferienvermietung auf Mallorca, besonders mittels Unternehmen wie Airbnb, gibt es derzeit weder eine Regelung auf lokaler noch auf nationaler Ebene. Jetzt mischt sich die Europäische Union ein: Wie die Tageszeitung "El Mundo" in ihrer Sonntagsausgabe (5.6.) schreibt, hat die EU einen Bericht ausgearbeitet, in dem sie gemeinsame Regeln für alle Mitgliedsstaaten vorschlägt.

Daran müssten sich dann Unternehmen wie Airbnb oder Uber halten. Damit wolle die EU zum Einen Verbraucher und Arbeitnehmer besser schützen, zum Anderen aber auch erreichen, dass diese Unternehmen Steuern für ihre Aktivitäten zahlen. "Ein Verbot solcher Unternehmen muss das letzte Mittel bleiben", zitiert "El Mundo" die Europäische Kommission. Wie diese einheitlichen Regeln aussehen sollen, wird nicht klar.

Die balearische Landesregierung hat schon Pläne: Sie will beispielsweise Qualitätsauflagen für Vermieter auf den Weg bringen. Die Urlauber wiederum sollen zudem verpflichtet werden, die Hausordnung einzuhalten. Denkbar sind auch Auflagen, dass keine einzelnen Zimmer an Urlauber vermietet werden dürfen. Noch ist aber nichts in trockenen Tüchern. /zim

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