Polizei ermittelt wegen vorgetäuschter Entführungen auf Mallorca

Bei dem Trick wird den Opfern am Telefon erzählt, dass ein Angehöriger entführt worden sei

23.08.2016 | 08:57
Ein Beamter ermittelt im Internet.

Die Nationalpolizei ermittelt im Fall von vier vorgetäuschten Entführungen an der Playa de Palma - einer neuen Masche von Kriminellen, die die Ermittler schon seit einigen Wochen beschäftigt.

Zu der neuen Serie kam es am Sonntagnachmittag, wie die Nationalpolizei am Montag (22.8.) mitteilte. Die Betroffenen werden bei dem Trick von einem Unbekannen angerufen, der ihnen weiszumachen versucht, dass ein Familienangehöriger entführt worden sei. Wenn nicht sofort Lösegeld gezahlt werde, drohe dem Entführten die Folter.

Da bereits im Vorfeld 13 Fälle auf Mallorca zur Anzeige gebracht und bekannt gemacht worden waren, fielen nun die meisten Betroffenen nicht mehr auf den Trick herein. In einem Fall jedoch konnte ein Mann, der angerufen worden war, seine angeblich entführte Tochter telefonisch nicht erreichen, weil sie gerade im Kino war.

Laut Polizei wurden mehrere der Erpresseranrufe mit der Vorwahl 0056 getätigt und kommen offenbar aus einem Gefängnis in Chile. /ff

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