Tod an der Laterne: Gericht spricht Ex-Bürgermeister von Bunyola frei

Zwei Jahre Haft für den ehemaligen Elektriker wegen grober Fahrlässigkeit mit Todesfolge

01.09.2016 | 13:17
Die Richter sprachen Isern (rechts) frei.

Der ehemalige Bürgermeister von Bunyola, Jaume Isern, hat sich durch die mangelhafte Wartung der Straßenlaternen im Dorf nicht der fahrlässigen Tötung eines 18-Jährigen schuldig gemacht, der im August 2014 durch einen Stromschlag in Bunyola zu Tode gekommen war. In dem am Donnerstag (1.9.) veröffentlichten Urteil wird der ebenfalls angeklagte ehemalige Elektriker des Ortes wegen grober Fahrlässigkeit mit Todesfolge zu zwei Jahren Haft verurteilt.

Ein Defekt in einer Straßenlaterne hatte bei einem Dorffest im August 2014 zum Tod des 18-jährigen David Grimaldos geführt. Die Anklage warf dem damaligen Bürgermeister und dem Elektriker während des Prozesses im Juli 2016 vor, "nicht die geringsten Sicherheitsvorschriften für die Wartung der Straßenbeleuchtung" eingehalten zu haben. Bürgermeister Isern verteidigte sich mit dem Argument, dass ihm "niemand die Probleme mitgeteilt" hatte. /tg

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