Langzeitprognose: Mallorca erwartet einen warmen Herbst

Der Wetterdienst Aemet hat auch eine Bilanz des Sommer-Wetters gezogen

22.09.2016 | 02:30
Portitxol am Mittwochnachmittag.
Fotogalerie: Erster heftiger Regen prasselt auf Palma herab

Der Herbst 2016 auf Mallorca wird vergleichsweise warm und durchschnittlich feucht. Das hat der spanische Wetterdienst Aemet bei seiner vierteljährlichen Pressekonferenz am Mittwoch (21.9.) prognostiziert. Offiziell beginnt der Herbst am Donnerstag (22.9., 16:21 Uhr) und dauert bis zum 21. Dezember. Die ersten Herbsttage werden von Schauern, Gewittern und veränderlicher Wetterlage geprägt sein. Die Temperaturen fallen dabei relativ mild aus.

Die Durchschnittstemperatur der drei Monate werde vermutlich über 15 Grad und damit über dem Herbst-Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre liegen. Als Vergleichszeitraum legt Aemet die Jahre 1981 bis 2010 zugrunde. Die Höchsttemperaturen sollen durchschnittlich bei 19 Grad liegen, die Tiefstwerte bei durchschnittlich 11 Grad.

Aemet geht für die drei Monate von einer Gesamtniederschlagsmenge von 218 Litern pro Quadratmeter aus. Das entspreche dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Dabei komme es häufiger zu für die Jahreszeit typischen starken Gewitterregen, bei dem es auch Hagelschauer und Stürme geben kann. Ab November könnte die Temperatur auf den Bergen erstmals unter Null sinken.

Aemet wertete bei der Gelegenheit auch den diesjährigen Sommer statistisch aus. Dabei handelte es sich um die trockensten drei Monate seit 1985. Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei 8,4 Litern pro Quadratmeter.

Die höchste Temperatur des Sommers wurde am 21. Juli am Flughafen von Palma gemessen: 39,3 Grad. Die wärmste Nacht auf der Insel erlebten die Bewohner von Banyalbufar am 31. Juli, als die Temperatur nicht unter 25,3 Grad sank.

Die ersten 20 Tage im September waren überdurchschnittlich warm. Mit einer Durchschnittstemperatur von 23,9 Grad lagen sie 1,2 Grad über dem Mittel der vergangenen Jahre. Sie waren auch besonders trocken. 17 Liter fielen pro Quadratmeter, 71 Prozent weniger als im Durchschnitt der vergangenen Jahrzehnte. Erst am Dienstag (20.9.) fiel der erste heftige Regen. /tg

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