Port d´Alcúdia wehrt sich gegen die Kohle

Das Rathaus reagiert auf Forderungen einer Bürgerinitiative und prüft Lizenzen für den Umgang mit dem schmutzigen Energieträger

17.11.2016 | 20:18
Kohletransport im Hafen von Alcúdia.

Das Rathaus von Alcúdia zweifelt an der Rechtmäßigkeit der Kohletransporte, die im Hafen des Ortes ankommen und Mallorca mit Energie versorgen. Bürgermeister Toni Mir (El Pi) hat deshalb ein Gutachten in Auftrag gegeben, um die Lizenzen für die Löschung der Ware zu überprüfen. Damit reagiert das Rathaus auf eine entsprechende Forderung der Plattform "Salvem el Moll".

Die Bürgerinitiative hatte das Rathaus aufgefordert zu prüfen, ob die mit der Kohle befassten Unternehmen Lizenzen für das Be- und Entladen sowie für den Transport des Rohstoffs hätten und begründete das mit den "störenden, gesundheitsschädlichen und gefährlichen" Folgen der Verladung am Hafen. Schließlich müssten im Umgang mit Kohle besondere Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden, um eine drohende Wasser- und Umweltverschmutzung zu verhindern.

Der Bürgermeister erklärte, er wisse nicht, welche Lizenzen notwendig seien und ob die beteiligten Unternehmen über die nötigen Genehmigungen verfügten. Mit dem nun in Auftrag gegebenen Gutachten werde man die Situation prüfen und anschließend entsprechend handeln. /tg

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