Gesetzesänderung bedroht geschützte Tiere auf Mallorca

Bei der Hommage an den verstorbenen Umweltschützer Juan José Sánchez wurde eine für die aktuelle Inselregierung peinliche Studie präsentiert

27.11.2016 | 11:46
Witwe und Mitstreiterin, Biologin Evelyn Tewes, bei der Hommage.

Bei der Hommage an den verstorbenen Umweltschützer Juan José Sánchez hat es am Donnerstag (24.11.) in Campanet eine Überraschung gegeben. Der für seinen Einsatz für die Mönchsgeierstiftung auf Mallorca bekannte Biologe, der bei einer Argentinienreise am 13. November an einem Herzinfarkt starb, hatte bereits vorher für den 24. November die Präsentation einer brisanten Studie geplant.

Die Mitstreiterin und Witwe von Sánchez, Biologin Evelyn Tewes, entschied, die Hommage zu nutzen, die Ergebnisse einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren: Durch eine 2016 vom Balearenparlament verabschiedete Gesetzesänderung sei mit negativen Konsequenzen für die Fauna der Schutzgebiete der Insel zu rechnen.

In der Zusammenfassung der Studie der Universität von Alcalá, an der Sánchez mitgearbeitet hatte, heißt es wörtlich: "Die neue Gesetzgebung der Balearischen Inseln, die einen Durchgang von Personen durch die Schutzgebiete des Tramuntana-Gebirges erlaubt, wird mit großer Sicherheit negative Folgen auf den Schutz und das Überleben bedrohter Tierarten haben." /tg

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