Müll am Strand: Sportlerin rammt sich Kanüle in den Fuß

Nun muss sie monatelang mit der Angst vor einer schweren Krankheit leben

11.01.2017 | 15:57
Von Drogenabhängigen weggeworfene Nadeln können gefährlich sein.

Ein Unfall auf Mallorca, der hoffentlich keine schlimmen Folgen hat: Am Stadtstrand in Palma hat sich eine Hobbysportlerin beim Beachvolleyballspiel die achtlos weggeworfene Kanüle einer gebrauchten Spritze in den Fuß gerammt. Nun muss sie monatelang Angst haben, sich mit einer Krankheit wie Aids oder Hepatitis angesteckt haben zu können.

Der Vorfall ereignete sich am Strand Can Pere Antoni - gegenüber des Gesa-Gebäudes - am Mittwoch (28.12.) gegen 17 Uhr. Zusammen mit Freunden spielte die Betroffene dort Beachvolleyball, als sie sich plötzlich die Nadel tief in den Fuß rammte. Sie suchte das Gesundheitszentrum auf, das sie sofort an die Notfallaufnahme des Krankenhauses Son Llàtzer verwies, wo nun auf ansteckende Krankheiten getestet wurde. Bis zur Wiederholung der Analysen kann eine Infizierung jedoch nicht ausgeschlossen werden.

"Ich habe einen riesigen Schrecken bekommen, als sich die Nadel in meinen Fuß bohrte. Und ich kann erst in drei Monaten beruhigt sein, mindestens, wenn die Tests wiederholt werden", klagt die Sportlerin. Die Verschmutzung der Stadtstrände sei "der Gipfel, überall liegt Müll. Und es gibt viele die dort Sport treiben, auch Schüler", ermahnte die Betroffene und forderte die Stadtwerke Emaya dazu auf, sich um die Sauberkeit des Strandabschnitts zu kümmern, um weitere solcher Vorfälle zu verhindern. /tg

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