Streit um den Traumstrand

Der Bürgermeister von Campos, Sebastià Sagreras, beschwert sich über die Pläne der Balearen-Regierung, aus Es Trenc ein Naturschutzgebiet zu machen

15.01.2017 | 19:07
Sebastià Sagreras (l.) mit Balearen-Präsidentin Francine Armengol am Strand von Es Trenc.

Sebastià Sagreras hat sich am Samstag (14.1.) verärgert über das Vorhaben der Balearen-Regierung, ein Naturschutzgebiet am Strand Es Trenc einzurichten. Der Bürgermeister der zuständigen Gemeinde Campos schrieb auf seiner Facebook-Seite, dass er absolut enttäuscht über die Pläne sei.

In einem Interview mit dem spanischen TV-Sender Canal 4 erklärt er, dass die Gemeinde Campos und der Großteil der Bewohner nicht mit dem Entschluss einverstanden seien. "Wir wissen nicht einmal, wie es mit der neuen Schule und den Arbeiten an der Straße von Llucmajor nach Campos weitergehen soll", sagte er. "Nach den aktuellen Plänen gäbe es keinen einzigen Quadratmeter in öffentlicher Hand. Auch die Anzahl an Parkplätzen ist unzureichend, um wirtschaftliche Aktivitäten zu garantieren."

Im Gegenzug befürworten die Umweltorganisationen GOB und Terraferida das Vorhaben der Regierung. Der Entschluss sieht vor, 2.226 Hektar Wasser- und 1.448 Hektar Landfläche rund um den beliebten Sandstrand Es Trenc unter Naturschutz zu stellen. Die Zahl der Parkplätze soll auf 1.500 reduziert werden. /rp

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