Feuer bei Pollença zerstört rund 15 Hektar

Trotz Dunkelheit, Windböen und schwer zugänglichem Gelände gelingt es den Einsatzkräften am frühen Montagmorgen (16.1.), den Brand einzudämmen

23.01.2017 | 14:53
Fotogalerie: Die Feuerwehr kämpft gegen die Flammen bei Pollença

Ein Feuer zwischen Campanet und Pollença hat die Feuerwehr auf Mallorca in der Nacht auf Montag (16.1.) viel Mühe gekostet. Der aus ungeklärter Ursache am Sonntag gegen 18 Uhr ausgebrochene Waldbrand auf dem Waldstück Miner Petit konnten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Naturbehörde Ibanat gegen 2.45 Uhr morgens unter Kontrolle bringen. Heftige Windböen behindern die Löscharbeiten und fachten die Flammen immer wieder an. Ersten Schätzungen zufolge sind 15 Hektar Kiefernwald verbrannt.

Da das Gelände nur schwer zugänglich ist und es zu dem Zeitpunkt des Ausbruchs bereits dunkel wurde, gestalteten sich die Löscharbeiten extrem schwierig. Ein Einsatz mit Löschflugzeugen war wegen der Dunkelheit nicht möglich. Das Feuer breitete sich schnell aus und war bald von Inca, Sineu und sogar von Son Serra de Marina aus zu sehen, sodass viele besorgte Bürger bei der Notrufzentrale anriefen.

Die Guardia Civil und Ibanat haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Am Samstagabend hatte es ebenfalls einen kleineren Waldbrand bei Port d'Andratx gegeben, der durch einen Blitz ausgelöst worden war. In diesem Fall waren die Flammen schnell gelöscht. /tg

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