26 Badegäste starben 2016 an den Stränden von Mallorca

Zusammen mit den Nachbarinseln steigt die Todesbilanz auf 38. In 51 weiteren Fällen gelang es den Rettungsschwimmern, die Verunglückten wiederzubeleben

27.01.2017 | 15:57
Rettungsschwimmer müssen nach stundenlangem Sitzen in blitzschnell reagieren können.

An den Stränden von Mallorca und den anderen Balearen-Inseln Menorca, Ibiza und Formentera sind im Jahr 2016 insgesamt 38 Menschen tödlich verunglückt. Das teilte die Landesregierung am Donnerstag (19.1.) bei der Präsentation der Unfallbilanz mit. Damit stieg die Zahl der Toten im Vergleich zum Vorjahr (30 Tote) um rund 27 Prozent. An den 389 Badestellen der Inseln sei es zwischen Mai und Oktober des Jahres zu insgesamt 857 Vorfällen gekommen.

An mallorquinischen Küsten starben 26 Strandbesucher, 5 Badegäste kamen auf Menorca ums Leben, 6 verunglückten auf Ibiza und einer auf Formentera. Von den 38 tödlich Verunglückten seien 23 im Wasser, 6 am Strand und 9 außerhalb der als Badestellen markierten Bereiche ums Leben gekommen. In 51 Fällen hatten die Wiederbelebungsversuche der Rettungsschwimmer Erfolg, sodass die Verunglückten überlebten.

Hintergrund: So wird man Rettungsschwimmer

In Zukunft werde die Ausbildung zum Rettungsschwimmer stärker reguliert. Den Dienst am Strand dürfen dann nur noch Personen übernehmen, die nachweisen, dass sie eine von der Landesregierung für ausreichend befundene Fortbildung absolviert haben. /tg

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