Nach der Regenflut auf Mallorca: Das sagt der Umweltminister

Mehr Investitionen in Wartung der Sturzbäche hätten wenig an der Situation geändert, so Vidal

25.01.2017 | 02:30
Galerie: Die Folgen des Gewitterregens

Nach den starken Niederschlägen auf Mallorca in den vergangenen Tagen, die zwischenzeitlich mehr als 30 Straßen überschwemmten sowie die Staudämme über die Ufer treten ließen, hat der balearische Umweltminister Vicenç Vidal eine erste Einschätzung der Lage abgegeben. Auch wenn die Sturzbäche auf Mallorca bestens in Schuss gewesen wären, hätten sie die Wassermassen nicht aufnehmen können, so der Minister bei einem Ortsbesuch in Montuïri, Pina und Algaida am Sonntag (22.1.).

Die große Zahl der Überschwemmungen sei damit zu erklären, dass die im Dezember niedergegangenen Regenmengen noch nicht aus dem Erdreich abgeflossen seien. Daran hätte auch ein höheres Budget für die Wartung der torrentes nichts geändert. Ein weiteres Problem sei zudem, dass vielerorts auf Mallorca der natürliche Fluss der Sturzbäche durch die Infrastruktur des Menschen verändert worden sei. An diesen Orten habe es nun die meisten Probleme gegeben.

Zusammenfassung: Das ist der Stand der Dinge

Während der ausgiebige Regen im Dezember positiv für die Landwirtschaft gewesen sei, müsse man die Folgen der jetzigen Niederschläge erst noch analysieren, so Vidal. Man werde sich die Situation am Montag vor Ort anschauen und dann voraussichtlich am Dienstag eine ausführliche Einschätzung abgeben.   /ff

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