Sóllers Festvereine wollen bei Piratenspektakel nicht auf brutale Szenen verzichten

Das Rathaus versucht die Feiernden dazu zu bewegen, zumindest das Aufhängen der Bauern aus dem Schauspiel zu streichen

31.03.2017 | 10:00
Der Todeskampf der am Strick baumelnden Darsteller sorgte immer wieder für Empörung.
Fotogalerie: So läuft die Schlacht in Sóller ab

Auch beim diesjährigen Piratenspektakel wollen die Festvereine in Sóller nicht auf die besonders grausamen Szenen verzichten. Wie bereits im vergangenen Jahr hatte das Rathaus des Ortes an der Tramuntana-Küste auf Mallorca darum gebeten, zumindest das traditionelle Nachspielen des Aufhängens einiger Bauern an den Bäumen des Kirchplatzes auszulassen, um die Gemüter einiger Zuschauer nicht zu verletzen.

Ein entsprechendes Treffen zwischen der für Fiestas zuständigen Ratsfrau Laura Celià und den Festvereinen des Ortes verlief jedoch auch in diesem Jahr ergebnislos. Die Vereine lehnten den Vorschlag des Gemeinde ab und halten am vollständigen Nachspielen der Szenen fest.

Bei den Feiern am 15. Mai wird ein Überfall der Piraten im 16. Jahrhundert nachgespielt. Die Piraten landen im Küstenortsteil Port de Sóller mit ihren Schiffen und fallen später auch über den Ort Sóller her. Dabei werden Geschäfte geplündert und einige Bauern aufgehängt. Später gewinnt das Bauernheer und schlägt die Piraten in die Flucht. In diesem Jahr will das Rathaus zumindest einige Exzesse verhindern, Saufgelage unterbinden und Alkoholkontrollen durchführen lassen. /tg

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