Gemeinden setzten Bürgerkriegsdrama auf Mallorca ein Denkmal

13 Jahre lang versteckten sich Vater und Sohn in den Wäldern der Insel vor den Faschisten

30.03.2017 | 18:31
Dieser Stein wird an das Schicksal von Honorat Tries und seinen Sohn Jaume erinnern.

An eine dramatische Episode des Bürgerkriegs und der anschließenden Diktatur erinnert ein neues Mahnmal auf der Grenze der Gemeinden Santa Maria, Bunyola und Marratxí: Als 1936 die Franco-Anhänger die Macht auf Mallorca an sich rissen, wussten der Linkspolitiker Honorat Tries und dessen Sohn Jaume, dass sie sich verstecken mussten.

Sie schnürten ihr Bündel, verließen ihr Dorf Santa Maria und schlugen sich in die Wälder der Tramuntana. 13 Jahre lang harrten sie dort aus und entkamen dabei mehrmals den ­Razzien der Faschisten. Erst 1949 gelang ihnen die Flucht nach Algerien. Am 8. April wird ihr Mahnmal eingeweiht, das auch die Familien ehren soll, die den beiden halfen. /tg

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