Kein Urteil nach Rekord-Pleite von Touristikkonzern Orizonia

Der US-Investmentfonds Carlyle und die Konkursverwalter haben sich außergerichtlich geeinigt

12.04.2017 | 12:07
Proteste nach Orizonia-Pleite.

Im Fall der bislang größten Pleite in der Tourismusgeschichte von Mallorca wird es kein Gerichtsurteil geben: Vier Jahre nach Beginn des Konkursverfahrens von Orizonia haben sich der US-Fonds Carlyle, der den Touristikkonzern Pleite gehen ließ, und die Konkursverwalter außergerichtlich geeinigt.

Carlyle soll 10 Millionen Euro Entschädigung zahlen. Die Einigung sieht außerdem vor, dass die Schuldfrage ausgeklammert wird.

Bei der Pleite waren 2 Milliarden Euro Schulden aufgelaufen und rund 5.000 Jobs verloren gegangen. Orizonia hatte einst der mallorquinischen Iberostar-Gruppe gehört, war aber 2006 an Carlyle verkauft worden. Die Hotelkette Luabay wurde bei der Zerschlagung von Orizonia von Globalia übernommen, die Reisebüro-Kette Vibo und die Airline Orbest gingen an die Barceló-Gruppe. /ff

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