Die tödlich verunglückte Wanderin war 30 Meter in die Tiefe gestürzt

Rettungskräfte bargen die Leiche der 34-jährigen Bolivianerin in der Nähe von Artà

09.05.2017 | 11:13
Die Guardia Civil barg die Leiche mit einem Hubschrauber.

Nach dem Fund der Leiche einer 34-jährigen verunglückten Wanderin auf Mallorca, am Mittwoch (3.5.) sind erste Einzelheiten zu dem Tod der Frau bekannt geworden. Die in Colònia de Sant Pere lebende Bolivianerin hatte ihren freien Tag am Montag (1.5.) für eine Wanderung zwischen Betlem und Ferrutx unternommen. In unwegsamen Gelände hatte sie aus bislang unbekanntem Grund den Wanderweg verlassen, stürzte etwa 30 Meter in die Tiefe und brach sich dabei das Genick.

Als die Frau von der Wanderung nicht zurückkehrte, meldete ihre Mitbewohnerin sie am Dienstag als vermisst. Die Suche wurde noch am selben Tag aufgenommen, aber erst am Mittwoch gerieten Spürhunde auf die Fährte der Vermissten. Am Nachmittag fanden die Rettungskräfte den leblosen Körper an einer Steilküste zwischen dem Bec de Ferrutx und dem Torrent del Parral. Die Leiche wurde mit einem Hubschrauber der Guardia Civil geborgen. Der Tod war vermutlich bereits am Montag eingetreten.

Spanischen Medienberichten zufolge fanden die Ermittler auf dem Handy der als Küchenhelferin arbeitenden Frau einen Chat mit ihrem in Bolivien lebenden Bruder. Noch während ihres Ausflugs schwärmte die leidenschaftliche Wanderin von der Schönheit der Berge auf Mallorca. Kurze Zeit darauf muss sie abgestürzt sein. /tg

auf Twitter teilen
auf Facebook teilen
Empfohlene Links: Inselradio 95,8 | Mallorca mal 365 |