Hotels wollen sich besser vor Terror schützen

Externe Firmen sollen Sicherheitsstandards untersuchen, das Personal wird geschult

11.06.2017 | 13:30
Sicherheitskräfte überwachen den Strand von Tunesien nach den Anschlägen von 2015

Insgesamt 20 Hotels auf Mallorca wollen ihre Sicherheitsmaßnahmen prüfen und verschärfen. Das berichtet die Schwesterzeitung der MZ, "Diario de Mallorca".

Dabei wolle man die äußeren Überwachungssysteme verbessern, Ein- und Zugänge besser schützen, Personen, die die Hotels betreten, kontrollieren. Auch das Person solle geschult werden, um mögliche Bedrohungen besser identifizieren zu können. Aber auch wie man sich ganz konkret im Fall einer Bombenattacke verhalten muss, soll geübt werden.

Orientieren will man sich an Vorsichtsmaßnahmen wie sie schon in Ägypten oder Tunesien zum Standart gehören. Vor zwei Jahren starben am Strand der mallorquinische Hotelkette RIU in Tunesien 40 Menschen. Externe Sicherheitsexperten sollen die Hotels beraten.

Grund seien nicht zuletzt die jüngsten Terroranschläge in Großbritannien. Mehr als zwei Millionen Briten besuchen die Insel jährlich, Sicherheit spielt für die Urlaubsgruppe eine immer wichtigere Rolle. Nach einer Umfrage des Reiseunternehmens Travelzoo suchen sich sieben von zehn Briten ihr Urlaubsziel nach der Sicherheitslage aus. Die sei wichtiger als wirtschaftliche Überlegungen oder wie das Wetter am Urlaubsort sei.

Hintergrund: So wollen sich die Hotels an der Playa verbessern

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