Zwei Jahre Haft nach Unfallfahrt mit drei Toten

Die Deutsche habe rücksichtslos Überholen wollen, befand das Gericht. Sie kollidierte frontal mit einem Lkw

11.06.2017 | 11:59

Das Gericht in Palma hat eine Deutsche zu zwei Jahren Haft wegen fahrlässiger Tötung nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Straße MA-13 von Alcudia Richtung Palma mit drei Toten verurteilt. Antreten wird sie die Haftstraße jedoch nicht müssen, sie wurde zur Bewährung ausgesetzt. Die Frau lebt mittlerweile im Ausland und leide an einer schweren Krankheit. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt, da sie sich in den letzten zwei Jahren nichts zu Schulden hat kommen lassen. Die Frau akzepierte das Urteil, sie wurde von ihrem Anwalt vertreten.

Der Unfall fand 2014 statt. Am Abend des 12. Junis wollte die Frau ihren Sohn zum Flughafen bringen. Weil sie spät dran war, begann sie eine Reihe rücksichtsloser Überholmanöver und fuhr frontal in einen Lkw, als sie einen Sattelzug überholen wollte. Der Lkw kollidierte daraufhin mit einem andern Pkw in dem ein mallorquinisches Ehepaar und ein Deutscher saßen. Alle drei starben. Die Frau und ihr Sohn wurden verletzt.

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