Mallorca bezieht fast ein Viertel des Stroms vom Festland

Zum fünfjährigen Bestehen des Stromkabels am Meeresboden hat der spanische Netzbetreiber REE neue Zahlen vorgelegt

21.08.2017 | 17:02
Arbeiten in Santa Ponça für das Stromkabel.

23 Prozent der elektrischen Energie, die Mallorca und die anderen Balearen-Inseln verbrauchen, kommen inzwischen vom spanischen Festland. Das hat der spanische Netzbetreiber REE am Montag (14.8.) mitgeteilt, genau fünf Jahre, nachdem das Stromkabel am Meeresgrund in Betrieb gegangen war.

Zu Spitzenzeiten steige der Anteil der gelieferten Energie auf Mallorca und Menorca sogar auf 40 Prozent, heißt es. Da der Strom auf Mallorca selbst vor allem mit fossilen Brennstoffen erzeugt wird, ermöglicht das Stromkabel auch einen höheren Anteil erneuerbarer Energien beim Verbrauch auf Mallorca. Während ihr Anteil an der Erzeugung bei weniger als drei Prozent liegt, sind es beim Verbrauch inzwischen 16 Prozent. Der Netzbetreiber lobt das Stromkabel zudem für die Kostenreduzierung: Angesichts höherer Kosten bei der Energieproduktion auf Mallorca habe man dank des Kabels in fünf Jahren rund 309 Millionen Euro eingespart.

Das Stromkabel ist 237 Kilometer lang und verläuft zwischen Sagunto in der Region Valencia und Santa Ponça im Südwesten von Mallorca, auch Menorca ist angeschlossen. Zwischenzeitlich wurden auch Mallorca und Ibiza per Stromkabel verbunden. /ff

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