Regierung stoppt 1.930 neue Anlegestellen für Boote auf Mallorca

Geplant waren eigentlich fünf Neubauten von Häfen und fünf Erweiterungen bestehender Einrichtungen

17.09.2017 | 13:55
Es wird enger an den Anlegestellen auf den Balearen. Neue sind erst einmal nicht in Sicht.

Baustopp für neue Anlegestellen in Sporthäfen auf Mallorca und den anderen Balearen-Inseln: Die Regierung hat jetzt zehn Projekte gestoppt, die insgesamt 1.930 neue Anlegeplätze vorsahen, was rund 20 Prozent der bisher bestehenden Plätze sind. Bei der Landesregierung ist man der Ansicht, dass die 9.519 Anlegestellen, die von PortsIB verwaltet werden, für die Inseln ausreichen. Mit den 1.930 neuen Plätzen wären fast 500.000 Quadratmeter Fläche an der Küste verbaut worden.

Auf Mallorca wurden die Erweiterungen des Club Náutico de s'Arenal, des Club Náutico de Port de Pollença, des Club Náutico in Palmanova und die des Sporthafens in Puerto Portals gestoppt. In Arenal sollten in Zukunft auch Schiffe mit einer Länge von 20 bis 30 Metern festmachen können, was nun erst einmal ad acta gelegt wurde. In Palmanova sollte die Zahl der Anlegeplätze auf einen Schlag um 85 Prozent erhöht werden. Auf Menorca wurde die Erweiterung des Hafens in Cala en Bosch verweigert.

Neubauten waren auf Mallorca keine gebaut. Hier stoppte die Regierung zwei Projekte in Portinatx und Port Ferrat auf Ibiza sowie drei geplante Neubauten in Fornells in der Gemeinde Mercadal auf Menorca. /jk

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