Staatsanwaltschaft auf Mallorca fordert 22 Jahre Haft für mutmaßlichen Mörder

Der Angeklagte leugnet die Tat am Liebhaber seiner Frau: "Man hat mir eine Falle gestellt."

17.10.2017 | 09:42
Der Angeklagte leugnet die Vorwürfe.

Im Prozessauftakt wegen eines Mordes in Porto Cristo hat der Angeklagte am Montag (16.10.) in Palma de Mallorca die Vorwürfe geleugnet. Jemand habe versucht, ihn in diese Sache zu verwickeln, mit der er nichts zu tun habe, erklärte A.M.N. vor Gericht: "Man hat mir eine Falle gestellt und den Revolver dahingelegt."

Die Staatsanwaltschaft hingegen hält die Beweislast für ausreichend, den Angeklagten für 22 Jahre ins Gefängnis zu sperren. Den Ermittlungen zufolge habe der Mann am 24. Juni 2014 in der Bar Gorli im Carrer Bordils in Porto Cristo sein Opfer mit zwei Revolverschüssen aus nächster Nähe erschossen.

Die Tatwaffe wurde in der Werkstatt des Angeklagten gefunden. Die Fingerabdrücke des Sportschützen wurden am Tag der Tat an einer Tasse in der Bar gefunden. Da der Ermordete anscheinend eine Liebesbeziehung mit der damaligen Ehefrau des Angeklagten hatte, gebe es auch ein eindeutiges Tatmotiv. /tg

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