Cursach muss wegen illegalen Waffenbesitzes vor Gericht

Der Disco-König von Mallorca hatte ein Kleinkalibergewehr ohne Lizenz unter seinem Bett liegen

10.11.2017 | 10:19
Nimmt demnächst auf der Anklagebank Platz: Bartolomé Cursach.

Mallorcas Disco-König Bartolomé Cursach wird sich spätestens im Januar 2018 erstmals vor Gericht wiederfinden. Ermittlungsrichter Manuel Penalva hat die Beweisaufnahme im Fall des illegalen Waffenbesitzes des Unternehmers abgeschlossen und die Prozesseröffnung verfügt. Die Staatsanwaltschaft fordert für Cursach eine Haftstrafe von eineinhalb Jahren. 

Im Vergleich zu den schwerwiegenden Delikten, die ihm im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Nachtclubunternehmer vorgeworfen werden, handelt es sich um eine Lappalie. Dafür ist die Sachlage wesentlich klarer. Die Ermittler hatten im Zuge einer Hausdurchsuchung bei Cursach ein Kleinkalibergewehr sichergestellt. Es lag im Schlafzimmer unter seinem Bett, die Munition hatte Cursach in einem Schrank aufbewahrt.

Der Unternehmer verfügt weder über einen Waffenschein, noch konnte er Dokumente vorweisen, woher die Waffe stammt und wem sie gehört. Es handelt sich bei dem Gewehr um eine Waffe, die in Spanien nicht verkauft wird. Die Ermittler gehen davon aus, sie über den Schwarzmarkt ins Land gelangte.

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Cursach sitzt unter anderem wegen mutmaßlicher Korruption, aber auch wegen zahlreicher anderer Straftaten, derzeit im Gefängnis in Alicante, soll aber in den kommenden Tagen wieder nach Palma de Mallorca verlegt werden.

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