Gerichtsverfahren nach Autounfall auf Mallorca: Deutscher gesteht fahrlässige Tötung

Der 39-Jährige akzeptierte Geldstrafe und Fahrverbot. Das Gericht muss nun die Höhe der Entschädigung festlegen

20.11.2017 | 09:53
Der Angeklagte erklärte vor Gericht, dass er die Tat "zutiefst bedaure".

Ein 39-jähriger Deutscher hat sich vor Gericht auf Mallorca der fahrlässigen Tötung für schuldig erklärt. Bei einem von ihm verschuldeten Autounfall bei Alcúdia war nach einem Frontalzusammenstoß eine 34-jährige Frau getötet worden. Der Angeklagte akzeptierte bei der Verhandlung am Donnerstag (16.11.) eine Geldstrafe sowie ein achtmonatiges Fahrverbot. Das Gericht muss nun noch über die Höhe der Entschädigung der Angehörigen entscheiden.

Bei einem riskanten Überholmanöver am 7. Februar 2015 auf der MA-13 in der Nähe von Alcúdia geriet der Angeklagte auf die Gegenfahrbahn und verursachte einen Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto. Die 34-jährige Insassin des Wagens, die ihren Mann auf dem Weg zur Arbeit begleitete, kam dabei ums Leben. Der Angeklagte erklärte vor Gericht und in Anwesenheit der Eltern der Verstorbenen, dass er den Vorfall "zutiefst bedauere".

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