Ferienvermieter auf Mallorca wollen EU um Beistand anrufen

Der Branchenverband Aptur kündigt im Streit um das neue Regelwerk auf den Balearen einen Gang nach Brüssel an

22.11.2017 | 17:01
Rollkoffer-Touristen in Palma de Mallorca.

Im Streit um das neue Regelwerk zur Ferienvermietung auf Mallorca soll sich nun auch Europa einschalten. Das zumindest ist das Ziel des Branchenverbands Aptur sowie des spanienweiten Dachverband Fevitur, in dem sich die Ferienvermieter zusammengeschlossen haben. Man werde das neue balearische Tourismusgesetz in Brüssel anzeigen, heißt es in einer Pressemitteilung vom Mittwoch (22.11.). Näheres sollte auf einer Pressekonferenz am Donnerstag mitgeteilt werden.

Laut dem neuen Tourismusgesetz, das im August in Kraft trat, können Apartments zwar erstmals zur Ferienvermietung zugelassen werden – aber nur unter Auflagen und in bestimmten Gebieten. Bislang ist nur die Ferienvermietung von freistehenden Häusern offiziell erlaubt. Zunächst gilt ein bis zu einjähriges Moratorium, das balearische Tourismusministerium nimmt erst einmal keine neuen Anträge an.   /ff

Hintergrund: das neue Regelwerk - was ist erlaubt, was verboten?

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