Fusionspläne von Mallorca-Hotelkette Barceló vor ungewissem Ausgang

Die Gruppe NH zeigt sich bislang wenig begeistert davon, mit dem Unternehmen aus Palma zusammenzugehen

23.11.2017 | 14:04
Ramon Aragonés von NH hält offenbar wenig von der Fusion mit Barceló.

Bis es zwischen der Mallorca-Hotelkette Barceló und der in Madrid ansässigen Gruppe NH zu einer Fusion kommt, werden wohl noch viele Flieger in Son Sant Joan landen. Nachdem bereits am Montag (20.11.) ein Communiqué von NH eher zurückhaltend die Pläne von Simón Pedro Barceló kommentiert hatte, aus den beiden Ketten gemeinsam die drittgrößte Gruppe in Europa zu machen, meldete sich am Dienstag NH-Aufsichtsratsvorsitzender Ramón Aragonés zu Wort.

Er erklärte, mit dem kürzlich erarbeiteten Strategie-Plan der Kette bis Ende 2019 auf jeden Fall fortzufahren. "Das ist unser Plan, der Plan von NH. Und wir sind zu 100 Prozent überzeugt davon", ließ Aragonés wissen. "Mehr ist dazu nicht zu sagen."

NH hatte am Montag bestätigt, dass von Seiten von Barceló eine Interessensbekundung eingegangen ist, die "vorläufig und nicht bindend" sei. In diesem Schriftstück heißt es, dass nach einer potenziellen Fusion etwa 60 Prozent des Geschäfts von Barceló kontrolliert würden. /jk

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