Surfer kommt bei Sturm auf Mallorca zu Tode

Der 47-jährige hatte die starken Winde am Mittwoch (27.12.) zum Wellenreiten nutzen wollen – und dabei die Gefahr der hohen Wogen unterschätzt

27.12.2017 | 16:10
Windsurfen auf Mallorca ist beliebt – aber nicht ungefährlich

Sturm-Unglück in der Gemeinde Alcúdia: Ein 47-jähriger Windsurfer ist am Mittwochmittag (27.12.) in der Bucht im Nordosten von Mallorca ums Leben gekommen. Wie die 112-Notrufzentrale bestätigt, waren Spaziergänger auf den Mann aufmerksam geworden, dessen Körper leblos auf den Wogen der stürmischen See trieb.

Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Mann den Sturm "Bruno" im Gebiet Es Barcarès zum Wellenreiten nutzen wollen – und die mehr als 100 Stundenkilometer schnellen Böen unterschätzt, die das Meer aufwühlten. Als die Ärzte am Unfallort eintrafen, konnten sie nur noch den Tod des Mannes feststellen, Wiederbelebungsversuche schlugen fehl.

Es Barcarès ist unter Wind- und Kitesurfern ein beliebter Abschnitt: Hier liegt der Meeresboden tief, es gibt vergleichsweise wenige Badegäste und der Nordwind peitscht regelmäßig über das Wasser. /somo

Hintergrund: Warnstufe Orange - viel Wind und hohe Wellen an der Nordküste

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