Defektes Kabel war schuld an Waldbrand bei Port de Pollença

Das Inferno, bei dem Ende Dezember 60 Wohnhäuser bei Port de Pollença evakuiert werden mussten, war das Produkt einer Mischung ungünstiger Umstände

09.01.2018 | 09:48
Fotogalerie: Port de Pollença nach dem nächtlichen Feuer

Das Feuer, das sich am 27. Dezember zum größten Waldbrand auf Mallorca im Jahr 2017 entwickelte und rund 80 Hektar Buschwerk bei Port de Pollença zerstört hat, ist von einem defekten Mittelspannungskabel ausgelöst worden. Das hat jetzt das balearische Umweltministerium bekannt gegeben.

Wie die Experten nach eingehender Untersuchung der Situation nun sicher sagen können, waren es die Funken, die von dem Kabel ausgingen, die Gestrüpp in der Nähe Feuer fangen ließen. Das Problem: Größtenteils war das Geäst sehr trocken - und die starken Böen des Sturms "Bruno" sorgten dafür, dass die Flammen schnell größer wurden und sich rasch ausbreiteten.

Das Feuer hatte für eine schlaflose Nacht bei den Anwohnern und einen Kraftakt der Einsatzkräfte gesorgt. 60 Wohnhäuser um das Waldstück Coll de Síller waren evakuiert worden, die letzten Flammen konnten erst nach 21 Stunden erstickt werden. /somo

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