Segeln um Mallorca, liegen in Barcelona

13-03-2009  

KARL-HEINZ EIFERLE Liegeplätze sind auf Mallorca knapp und teuer. Daran wird sich wohl auch so schnell nichts ändern. Die Alternative: „Zumindest für größere Boote“, meint Tom Eugster von AB Yachtcharters in Llucmajor, „ist ein fester Liegeplatz auf der Insel gar nicht erforderlich, sofern man auf seiner Yacht nur die Ferien verbringen will.“

Aus seiner langjährigen Erfahrung im Nautikbereich weiß er, dass viele Eigner ihr Boot nicht länger als ein paar Wochen im Jahr nutzten: „Warum denn dann das ganze Jahr über einen sündhaft teuren Liegeplatz in einer mallorquinischen Marina bezahlen, wenn es gegenüber auf dem Festland für deutlich weniger Geld einen ebenbürtigen, wenn nicht sogar besseren Hafen gibt?“

Für ein Schiff in der Größenordnung von um die 18 Meter, rechnet der 49-jährige Schweizer vor, fielen im Real Club Naútico in Palma pro Jahr Liegeplatzgebühren von rund 23.000 Euro an. Ein vergleichbarer Liegeplatz, nur eine halbe Auto-Stunde von Barcelona entfernt, koste nicht einmal 9.000 Euro jährlich. Und selbst für einen Platz im Hafen der katalonischen Metropole würde nicht einmal die Hälfte von dem verlangt, was in Palma gefordert werde.

„Wir bekommen immer wieder Anfragen von Kunden, die einen Liegeplatz suchen. Und wir versuchen ihnen so gut wie möglich weiter zu helfen. Aber hier auf Mallorca muss man ja schon betteln, um überhaupt eine Preisauskunft von den Yachthäfen zu bekommen. Von einem Liegeplatz mal ganz zu schweigen.“ Das sei auf dem Festland anders. Dort gebe es noch Potenzial. „Selbst in Sitges, dem absoluten In-Hafen, der hinsichtlich seiner Infrastruktur sowie den Shopping- und Ausgehmöglichkeiten durchaus mit Puerto Portals vergleichbar ist, läuft in Sachen Liegeplatz alles relaxt und mit einer vernünftigen Relation von Preis und Leistung.“ Dass die Balearen ein Toprevier für Segelschiffe und Motoryachten sind, das im westlichen Mittelmeer nur schwer zu toppen ist, weiß natürlich auch Eugster. „Das eine schließt das andere nicht aus.“ Die drei Festland-Häfen, zu denen er Kontakt habe, seien gerade einmal 120 Seemeilen entfernt. Diese Distanz sei problemlos an einem Tag zurückzulegen.

„Wir können den Eignern ein Komplettpaket für ihr Boot anbieten und es ihnen, wann immer gewünscht und perfekt für einen Törn vorbereitet, an jeden Hafen auf den Balearen bringen.“ Segelschiffe, so der Berufsskipper, der schon weit über 100.000 Seemeilen auf den unterschiedlichsten Yachten zurückgelegt hat, würden selbstverständlich segelnderweise überführt, um die Kosten so gering wie möglich zu halten. „Der Urlaub kann so gleich am ersten Tag beginnen.“

Natürlich könne der Eigner auch selbst alle Vorbereitungen treffen und mit seinem Boot eigenständig vom Festland aus seine Lieblingsbuchten in Mallorca, Menorca, Ibiza oder Formentera ansteuern. „Dann gilt unser Betreuungspaket natürlich auch in die umgekehrte Richtung. Wir bringen das Boot zu jeder Zeit wieder in seinen Basis-Hafen zurück und führen dort auch alle nach einer Fahrt erforderlichen Wartungsarbeiten durch.“ 

www.abyachtcharters.com

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