Stelldichein der Giganten beim Superyacht Cup in Palma

30-06-2009  
Mit dabei: die „Ranger?.
Mit dabei: die „Ranger?.  Foto: The Superyacht Cup / Ulysse Nardin

KARL-HEINZ EIFERLE Auch in diesem Sommer treffen sich wieder die größten und luxuriösesten Segelyachten der Welt in Palma, um den Champion ihres erlesenen Kreises zu ermitteln. Vom 24. bis zum 27. Juni wird in der Bucht von Palma zum 14. Mal der Superyacht Cup ausgetragen. 18 gigantische Schiffe mit Längen von 27 bis 52 Metern sind gemäß dem Veranstalter bereits für den elitären Event angemeldet worden. Vielleicht kommen noch maximal vier Schiffe hinzu. Mehr gehe nicht. Es könnten maximal 22 Liegeplätze für die Segelgiganten der Weltmeere bereitgestellt werden.

Im Gegensatz zum Vorjahr liegen die millionenteuren schwimmenden Träume nicht mehr im hintersten Winkel des Fähr- und Frachthafenbereichs. Sie machen jetzt zentral an der Alten Mole, direkt gegenüber der Lonja, fest. Das bietet den rund 500 Wassersportlern ideale Ausgehmöglichkeiten und den Zuschauern vom Ufer aus mehr Einblick.

Denn die Pier 46 wird für Außenstehende kaum zugänglich sein. Lediglich am Samstag, dem 27. Juni, wird den Neugierigen zwischen 9 und 13 Uhr Einlass gewährt. Darüber hinaus können die Megayachten natürlich auch beim Ein- und Auslaufen in den Hafen von Palma bewundert werden. Und übersehen kann man sie kaum. Die Regatten finden am 25., 26. und 27. Juni jeweils um 13 Uhr statt. Zwischen 11 und 12 Uhr brechen die Schiffe üblicherweise zur Wettkampfzone auf. Zwischen 16 und 18 Uhr werden sie wieder im Hafen erwartet.

Wer das Superyachtspektakel auf hoher See bestaunen möchte, kann sich um 13 Uhr auf der Mole in Höhe des Auditoriums einfinden. Das sonst für Hafenrundfahrten eingesetzte Marco-Polo-Ausflugs-Boot fährt im Stundentakt aufs Meer hinaus.

Die Regatta wird in zwei Gruppen ausgetragen, der klassischen ­Cruising-Class und der sportlich orientierten IRC-Klasse.

Erstmals wird in Palma auch eine neue Berechnung erfolgen. Alle teilnehmenden Schiffe werden nach dem sogenannten Bucket-Rating eingestuft. Das soll nicht nur gerechter sein, sondern auch mehr Spannung in die Wettkämpfe bringen, da mit dieser Berechnungsgrundlage die Ergebnisse in der Regel deutlich knapper ausfallen.

Ob dies dem Titelverteidiger „Hyperion“ zu einem erneuten Erfolg verhilft, wird sich zeigen. Zumindest Rechenprobleme sollte es an Bord nicht geben. Auf der 47 Meter langen und um die 20 Millionen Euro teuren Hightech-Yacht wird von über 40.000 Sensoren so ziemlich alles kontrolliert, was kontrolliert werden kann. Theoretisch kann das Schiff sogar per Internet vom heimischen Sofa aus gesteuert werden. Aber den Spaß, sich vor Ort in Palma mit der Hautevolee der Szene zu „duellieren“ wird sich sein Eigner wohl nicht nehmen lassen.

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