Spanien will Bargeldzahlungen auf 1.000 Euro beschränken

Über eine entsprechende Verordnung entscheidet das Kabinett am Freitag. Die Grenze soll ab Jahreswechsel in Kraft treten

03.12.2016 | 10:21
Was kann man für 1.000 Euro alles kaufen?

Das betrifft auch viele Geschäftsleute auf Mallorca: Zahlungen in Bargeld sollen in Spanien künftig auf maximal 1.000 Euro beschränkt werden. Dies will die spanische Regierung bei ihrer Kabinettssitzung am Freitag (1.12.) festlegen. Dabei handelt es sich um einen Punkt eines umfassenden Maßnahmenpaket gegen Steuerbetrug, das per Verordnung verabschiedet und bereits zum Jahreswechsel in Kraft treten soll.

Bislang sind in Spanien Bargeldzahlungen von bis zu 2.500 Euro erlaubt. Auch in anderen europäischen Ländern wie Frankreich und Italien gelten Grenzen für Zahlungen in bar, um der Schattenwirtschaft einen Riegel vorzuschieben. In Deutschland wurde ein entsprechendes Gesetz immer wieder diskutiert aber bislang verworfen. /tg

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Recht und Steuern

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