Welche Vorschriften gelten für Freizeityachten auf den Balearen?

17.08.2015 | 08:52

Yachten, Boote und andere ­Wassersportfahrzeuge wie Jetskis oder Windsurfer müssen einen Mindest­abstand von 200 Metern zum Ufer einhalten. Es sind die Rettungsschwimmer an den Badestränden sowie die Häfen und Yachtclubs in unmittelbarer Nähe eines Ankerplatzes, die dafür sorgen müssen, dass diese 200-Meter-Schutzzone beachtet wird.

Auf den Balearen herrscht darüber hinaus generelles Ankerverbot über den Seegraswiesen (Posidonia). Es darf ausschließlich auf Sandgrund geankert werden. In den Gewässern um Sant Elm, Cala Blava, Porto Colom und Portocristo dürfen Booten und Yachten nur an Liegebojen festmachen. Die Bojen können in den jeweiligen Marinas oder über die regionale Website der europäischen Stiftung zum Schutz der Posidonia (www.­baleareslifeposidonia.eu) reserviert werden.

Seit Mitte der 90er Jahre ist der Einbau von Fäkalientanks in Freizeit- und Charteryachten europaweit Pflicht. Auch die Häfen müssen über Abpumpstationen verfügen. Nach Angaben des balearischen Yachtcharterverbandes APEAM sind auch alle Marinas auf den Balearen mit solchen Anlagen ausgerüstet. Eine Verklappung von Fäkalien ist Skippern außerhalb der Zwölf-Meilen-Zone nach internationalem Seerecht erlaubt.

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