Die Korallenmöwe macht es den Statistikern nicht leicht. Werden in einem Jahr besonders viele Exemplare des Meeresvogels im Nationalpark Cabrera gesichtet, brechen im folgenden Jahr die Zahlen wieder ein. Nicht, weil die Population des "Larus...
"Was meinen Sie, was ich derzeit für Gespräche habe?", sagt Klaus Gabriel, Geschäftsführer der Niederlassung der "Lux Wirtschafts Assekuranz" in Port d´Andratx. Seitdem die private Krankenversicherung UKV angekündigt hat, ihre Tarife um knapp 40...
Den Spaniern ist nichts heilig - die Investoren schreckten auch nicht vor der Traditionsnudel zurück und übernahmen Deutschlands größten Pasta-Hersteller Birkel. Seit vergangenem Jahr ist der Deal perfekt, die Birkel Teigwaren GmbH ist jetzt Teil...
Eines Tages fegte ein Wüstensturm durch Miquel Barcelós Haus im afrikanischen Mali und bedeckte alle Gemälde, die der Künstler in Arbeit hatte, mit Sand. Barceló war fasziniert statt deprimiert: eine neue Textur, ein neuer Effekt, eine neue...
Francesc Quesada isst frisches Gemüse und Obst der Saison aus regionalem Anbau, Hülsenfrüchte, Brot, Pasta, Reis, etwas Käse, Joghurt und Fisch und kaum Fleisch. Er kauft am liebsten auf dem Markt mit Ökoware aus Mallorca am Sonntag in Santa Maria...
Finanzkrise, die größte Rezession seit Kriegsende, ein sprunghafter Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die Prognosen für 2009 sind alles andere als rosig. In solchen Zeiten sollte man sich das Kölner Grundgesetz zur Hand nehmen, rät Kafi Biermann, die...
In den USA ist mit Barack Obama erstmals ein Schwarzer zum US-Präsidenten gewählt worden. Die Rassenschranken würden überwunden, heißt es. Doch gilt das auch für Europa? Und: Wie sieht es auf der Insel aus?
Wer Philip Obiora an...
Ausländische Ärzte gibt es auf Mallorca nicht nur in Privatpraxen. Einige arbeiten auch im öffentlichen Gesundheitssystem Ib-Salut – mit Überzeugung
Das wäre es doch gewesen: Ein Rafael Nadal, der zur Abwechslung mal nicht seine sportliche Form beschreibt, sondern Artikel aus der spanischen Verfassung vorliest. So hatte es sich zumindest Spaniens sozialistische Regierung vorgestellt - Mallorcas...
Mittwochmorgen an der Oberschule I.E.S. Calvià in Santa Ponça. Es klingelt zur Pause. Mehr als 700 Schüler von der siebten Klasse bis zur Oberstufe strömen aus den Räumen. Auf den Fluren hört man ein babylonisches Sprachengewirr: Chinesen, Rumänen, Russen, Engländer, Deutsche, Brasilianer schnattern durcheinander - die 144 ausländischen Schüler an der I.E.S. kommen aus 31 Ländern. Darunter sind 21 Deutsche und Schweizer.
Der Volksglauben boomt: Jahr für Jahr machen sich hunderttausende Pilger auf den Weg, nach Santiago de Compostela oder zur Verehrung der Virgen del Rocío in Andalusien. Bei den Semana-Santa-Prozessionen sind die Straßen voller Menschen. In Madrid demonstrierten in den vergangenen Monaten wiederholt Katholiken für den Erhalt der traditionellen Familie. Ist in Spanien katholisch zu sein wieder „in"?
Das Gespräch sei eigentlich sehr nett gewesen, versichern beide Seiten. Doch gebracht hat es nichts. Greenpeace klagt auch nach dem Treffen im Februar Mallorcas Inselrat als einen der größten Umweltverschmutzer Spaniens an. Der Inselrat wiederum versichert, ein europaweit vorbildliches Müllentsorgungssystem geschaffen zu haben.
Die ungeklärten Schicksale der fünf Jahre alten Mari Luz aus Huelva, des sieben Jahre alten Yeremi und der 14 Jahre alten Sara aus Gran Canaria bewegen Spanien. Die Kinder sind wie vom Erdboden verschluckt. Das meiste Aufsehen erregte Anfang Januar das Verschwinden der kleinen Mari Luz. Ihr Vater Juan José Cortés folgte dem Beispiel der Eltern des britischen Mädchens Madeleine, das im Mai 2007 in Portugal verschwunden war, und mobilisierte die Öffentlichkeit. Auch auf Mallorca sind überall Suchplakate mit dem Gesicht von Mari Luz zu sehen.
Die markante Narbe, die sich auf seiner linken Gesichtshälfte vom Ohr bis zum Mundwinkel zog, hat man in Alcúdia nicht vergessen. Otto Skorzeny hat die Geschichte, wie ihm der Schmiss bei einem Duell in einer schlagenden Verbindung verpasst wurde, ja auch oft genug zum Besten gegeben - zum Beispiel in der Bar Llabrés an der Plaça de la Constitución. Dort pflegte Hitlers Mann für besondere Aufgaben abends Bier zu trinken, wenn er im Sommer in seinem kleinen Haus am Strand von Es Clot wohnte. Das kleine Fischerhaus hatte er Anfang der 60er Jahre erworben.
Falten glätten, den Busen in Form bringen oder das Dekolleté auffrischen - derlei Schönheitseingriffe bauen immer mehr Mallorca-Besucher in ihren Aufenthalt auf der Insel ein. Das Phänomen nennt sich Skalpelltourismus und baut auf althergebrachten Urlaubsverlockungen auf. Auf Mallorca lassen sich Faltenbehandlungen und Operationen wunderbar mit Erholung und Anonymität fern der Heimat verbinden. Vor allem Briten lassen sich hier gern verjüngen, aber auch deutsche Touristen und Residenten zählen zu den Patienten.